Schmeckt-LogoSalatbeilagen und Salatbuffets

Ehrlich gesagt: Die ganze Buffetmanie kann ich nicht ab. Wenn ich in ein Restaurant gehe, will ich bedient werden. Mich selber bedienen kann ich auch zu Hause. Außerdem tut es mir in der Seele weh, wenn ich sehe, wie der Gast mit den Entscheidungen alleingelassen wird. Nur wer selbst zu Hause einen guten Salat machen kann, wird auch fähig sein, sich den Salat mit der entsprechenden Soße so zusammenzustellen, dass er auch richtig gut schmeckt.

Von einem guten Salat, der vorweg oder als Beilage gereicht wird, erwarte ich im Restaurant:

Die weithin übliche Salatbeilage ist eine Katastrofe. Ein Mischmasch aus nicht zueinander passenden Zutaten, ein paar Maiskörner aus der Dose, Krautsalat aus dem Eimer, grüner Salat, geschmacklose Tomaten. Alles nach dem Motto, was kann da noch rein. Gute Köche fragen umgekehrt: Was kann noch weg?

Im Restaurant Haus Breuing, Marler Str. 29, 45659 Recklinghausen haben wir - nach einem Lob - einmal ( es ist schon etwas länger her) gesagt, der Salat, so mit allem, wäre nicht gerade sehr schmackhaft. Antwort: Die Kunden wollen das aber so.

Wirklich? Wie wäre es mit einem Test oder ein bisschen Mut - einfach einen richtig guten Salat servieren? Vielleicht wollen die Gäste den dann doch, auch wenn nicht "alles" drin ist.