Schmeckt-LogoFrikadellen mit Jägesoße und Spätzle

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Vorsicht! Nach dieser Jägersoße wird sie Ihnen in den meisten Restaurants nicht mehr schmecken!

Zuerst den Hackfleischteig vorbereiten, dann das Nudelwasser aufkochen, während die Soße zubereitet wird. Die Frikadellen können ebenfalls gleichzeitig auf kleiner Flamme auf den Herd.

Hackfleischteig pur

Der Hackfleischteig läßt sich auch roh gut einfrieren (mindestens 2 Monate haltbar).

200 g Zwiebeln sehr fein gewürfelt in eine Schüssel geben.
1 kg Hackfleisch halb und halb
3 Eiweiß
50 g Paniermehl
knapp 2 TL Salz
50 ml Wasser
2 - 3 geh. TL getr. Majoran
1 TL Schwarzer Pfeffer nacheinander darauf geben und sehr gut vermischen.

Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, was die Salzmenge angeht, dann ein kleines Stück in der Pfanne oder in 10 ml Wasser in der Mikrowelle garen und probieren.

Jägersoße

Dieses Rezept läßt sich mit allen möglichen frischen Pilzen herstellen. Auch Steinpilzpulver können Sie dazu geben. Wichtig ist nur, dass ein paar aromatischere Pilze wie Pfifferlinge oder Steinpilze dabei sind.

30 g Butterschmalz in eine große Pfanne oder einen großen Schmortopf geben. Starke Hitze.
50 g fr. oder tiefgfr. Pfifferlinge vorbereitet ca. 8 Minuten darin schmoren. Dann heraus nehmen und kurz beseite stellen.
50 g durchwachsenen Speck fein gewürfelt dazugeben, kurz anbräunen.
100 g Zwiebeln fein gewürfelt darauf geben, 3 Minuten mit anschwitzen, gut schwenken. Die Pfifferlinge wieder hinzugeben,
125 g Austernpilze vorbereitet
250 g frische Champignons in dicke Scheiben geschnitten mit braten. Ehe es zu braun wird,
2 EL Weizenmehl darüber stäuben, kurz mit anschwitzen, Hitze reduzieren und
ca. 175 ml Wasser kalt
125 ml Rotwein dazu gießen, gut umrühren,
1 TL getr. Thymian
1 geh. TL Tomatenmark dazu geben. Alles solange aufkochen, bis eine sämige Konsistenz erreicht ist.

Die Soße kann, aber muss nicht mit Pfeffer gewürzt werden.

Frikadellen

2 l Wasser kalt in eine Schüssel füllen und mit dem Hackfleischteig zusammen neben den Herd stellen.
4 EL Speiseöl in zwei großen beschichteten Pfannen verteilen und bei mittlerer Hitze erhitzen.
Die Hände in der Wasserschüssel anfeuchten, mit einem normalen Esslöffel Hackfleischteig abstechen und mit den Händen zu einer Kugel formen.
Mit der Handkante plattdrücken und die Frikadelle sofort in die Pfanne geben. Zwischendurch immer wieder die Hände in der Wasserschüssel anfeuchten.
Wenn die Frikadellen schön knusprig werden sollen, können Sie sie auch von zunächst einer Seite mit einem scharfen Messer einschneiden und diese Seite nach unten legen. Die zweite Seite wird dann kurz vor dem Wenden eingeschnitten.
Erst wenden, wenn die erste Seite angebräunt ist.
Wenn Sie die Frikadellen nicht zu dick machen, benötigt jede Seite nicht mehr als 5 Minuten.
4 EL Speiseöl reichen für die zweite Fuhre Frikadellen.

Der Teil der Frikadellen, die auf Vorrat gemacht werden, können Sie gut bei etwas weniger Hitze braten, damit sie nicht zu dunkel werden. Dann können sie in der Pfanne aufgewärmt werden, was besser schmeckt als in der Mikrowelle.

Spätzle

Den Backofen zum Erwärmen der Teller und Warmhalten der Spätzle auf 80° (keine Umluft!) vorheizen. Nicht zu wenig Kochwasser nehmen - je mehr, desto schneller kochen die Spätzle hoch.

4 Eier
1 TL Salz
250 g Weizenmehl mit dem Handrührgerät zu einem dicken Teig rühren. Dabei schon
ca. 40 ml Wasser hinzugeben. Der Teig sollte recht zäh und dickflüssig werden.
Den Teig 15 - 30 Minuten ruhen lassen.
4 - 5 l Wasser heißes aufkochen,
4 - 5 TL Salz hinzufügen.
Nun den Teig in die Spätzlepresse füllen und jeweils eine Füllung in das kochende Wasser pressen. Dabei die Presse hoch genug über das kochende Wasser halten, dann klebt der Teig nicht an der Presse fest.
Sofort, wenn die Spätzle nach oben schwimmen, mit dem Schaumlöffel herausnehmen und in einen Durchschlag geben.
Fertige Spätzle im Backofen warm halten.

Jägersoße passt zu Spätzle auch ohne Frikadellen, dann sollte aber eventuell ein Gemüse dazu angeboten werden, z.B. Blumenkohl, Spitzkohl, Brokkoli.

In der Software stehen hier jetzt natürlich noch Kosten, Kalorien, Fett, Eiweiß und Kohlehydrate.

Außerdem natürlich noch Tipps, Bilder zu den einzelnen Arbeitsschritten, Informationen zu den Vorbereitungsarbeiten, Einkaufsmengen. Dazu gehören auch Beschreibungen der Zutaten, Hilfen zur Beschaffung usw.

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